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Predigt über die Jahreslosung 2021 aus Lk 6,36

(gehalten am 01. Januar 2021, in der Friedenskirche Starnberg)

Liebe Gemeinde,

ein echter Bergsteiger bin ich kaum, weiß aber, dass man auch im Gebirge besser zu zweien unterwegs ist als alleine. Und noch besser ist es, das noch eine/einer als Dritte/r im Bunde mit von der Partie sein kann, jemand der viel Erfahrung beim Auf- und Abstieg im Hang und genug Kraft am Seil und in kritischen Situationen mitbringt. Es fällt mir mitunter gar nicht so leicht, die eigenen Kräfte gut einzuteilen. Das merke ich besonders beim frohgemuten Abstieg vom Gipfel, wenn die Konzentration nachlässt und die Schritte stolprig und auch unsicherer werden. So geht es mir beim Klettern wie im Leben. Oft genug spüre ich beim Streben nach dem Ziel: die Kraft ist da und ich kann fast spielerisch laufen, ja rennen. Manchmal aber zapfen auch kleine Zwischenschritte und verzögernde Handgriffe so viel Energie; manchmal nörgle ich, wenn nur eine Kleinigkeit sich mir in den Weg stellt, ein fast mimosenhaftes "auch das noch …" Die Jahreslosung aus dem dritten Evangelium, dort aus der Feldrede, wie bei Lukas die Bergpredigt Jesu genannt wird, will mir eine/n Zweite/n und eine/n Dritte/n im Bunde an die Seite stellen und mir hilfreich zur Hand gehen lassen. Die Jahreslosung für die heute beginnende nächste Zeit lautet: "Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist" (Lk 6,36)

Jahreslosung 2021, Bergsteiger helfen sich gegenseitig

Ein Kletterbild drückt das für mich gut aus. Es zeigt zwei Mutige, die einander zur Hand gehen. Und es zeigt eine Hand, die den Beiden überhaupt erst die besteigbare Ebene und Fläche bietet, auf der man, erst einmal raufgekraxelt, dann gut stehen und ausruhen kann von der Mühsal des Weges hinauf. Beide Kletterer lässt ein heller Kreis noch deutlicher hervortreten wie ein Scheinwerferfokus. Die große Hand erkennt man, wenn man das Zusammenspiel der beiden erweitert auf die große Perspektive.

Das ist es auch, was unserer Jahreslosung gut tut. Hin und her zu fokussieren auf die Hand, die wir einem anderen reichen, auch auf die Hand, die uns gereicht wird, und auf die große Hand Gottes, die uns trägt und die Basis bildet, sodass wir im Leben gemeinsam klettern können.
Der Satz dieser Jahreslosung ist in der Feldrede im Evangelium der Auftakt einer Reihe von Aufforderungen: "seid barmherzig" (Lk 6,36), "richtet nicht" (37a), "verurteilt nicht" (37b), "befreit" (37c) und "gebt" (38). Jedes Mal wird dazu gesagt, was die Konsequenz ist: "richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet … verurteilt nicht, dann werdet ihr auch nicht verurteilt, befreit, und ihr werdet auch befreit werden, gebt, so wird euch gegeben" (6,37f). Beim "seid barmherzig" freilich wird nicht die Konsequenz benannt, sondern das von uns erwartete Handeln beispielhaft begründet: "wie auch euer Vater barmherzig ist" (6,36).

Diese Sätze klingen vertraut und zugleich ein wenig ungewohnt, weil wir diese Aufforderungen sonst aus der Predigt Jesu zitieren, wie sie uns geläufiger sind. Im Lk findet sich ja gewissermaßen mit der "Feldrede" (Lk 6,20-49) eine Kurzfassung der "Bergpredigt" (Mt 5-7), ohne deren gekürzte Memorierfassung zu sein. Ein genauer Vergleich beider Texte ließe viele schöne Einzelheiten zeigen. Die Feldrede kennt ganz eigene Blüten dessen, was unter uns gut zu tun ist. Dass etwa unser gegenseitiges Vergeben ein echtes Befreien (6,37c) und die vorauslaufende Ergänzung zum gegenseitigen Geben (6,38a) ist. Wer vergeben hat, kann schenken – so wird dann auch aus einem rein familiären Weihnachten noch ein christliches Familienfest.

Beide Predigten, auf dem Feld (Lk) und am Berg (Mt), dienten den Gemeinden dieser Evangelien in der Nachfolge Jesu dazu, das auszusprechen, was man an persönlichem Verhalten von den Christen erwartete. Die Redeform der Predigt als Szene passt dazu besonders gut. In beiden spricht Jesus zum inneren Kreis, den Jüngern, während die Umstehenden, das Volk, es hört und Jesu Jünger zukünftig daran messen kann. Wobei es durchaus Unterschiede im erwarteten Verhalten im inneren Kreis und unter den Leuten gibt: Außenstehenden gegenüber schreibt Jesus uns die Feindesliebe und die Nachgiebigkeit auch im Streit (6,27-36) in den Katechismus, im Umgang miteinander sollen wir das rechte Maß daran nehmen, wie wir selbst behandelt wurden und betrachtet werden wollen – von anderen und von Gott.

Wer auch immer unseren christlichen Glauben von dem AT abheben und unsere Ethik für eine bessere als die jüdische erklären wollen würde, an der Jahreslosung müsste man merken, dass man auf dem Irrweg läuft. Es geht beim Aufruf zu Barmherzigkeit um unser Verständnis füreinander und um die Annahme aller Gemeindeglieder und der Christen weltweit als Geschwister einer Gemeinschaft. Der Grund zur Aufforderung, Barmherzigkeit walten zulassen, gründet in der Barmherzigkeit Gottes, des Vaters Jesu Christi, unseres Herrn. Der dahinter stehende Grundgedanke mit Blick auf Gott als barmherzigen Vater der Menschen ist eben alttestamentlich, also sowohl jüdisch, als auch christlich: Gott gebietet Barmherzigkeit, weil er barmherzig ist. Abstrakter noch: Gott handelt barmherzig an den Seinen, weil er die Barmherzigkeit selbst ist. Gott ist der Vater des Volkes (Dtn 32,6), der es zum Gebotsgehorsam bewegen und dadurch erziehen (Jer 31,9) will. Jesus fügt dem freilich noch einiges an Zärtlichkeit hinzu, wenn wir mit dem NT Gott im Gebet als "Du lieber Vater" (Mk14,36) anreden oder gleich das "Abba" aus Jesu aramäischer Sprechsprache schreien …

Und wenn schon zwischen Gott und die Barmherzigkeit kein Blatt Papier passt, dann bitte auch nicht zwischen uns und unsere jüdischen und christlichen Schwestern und Brüder. Unsere Schwestern und Brüder werden in der Bibel als unsere "Nächsten" bezeichnet, der Kodex des Verhaltens ihnen gegenüber ist erstmals im dritten Buch Mose im 19. Kapitel aufgeschrieben worden. Unsere Jahreslosung von der Barmherzigkeit integriert alles, was da geschrieben steht en Detail und im Überblick. Schade, dass uns diese biblischen Texte nicht mehr so geläufig sind, dass wir einfach wie auswendig auf sie zurückgreifen könnten. Gott gebietet Barmherzigkeit, weil er als Gott Israels die Barmherzigkeit selbst ist. Gott bekräftigt seine Anforderungen an Israel, die sehr an die zehn Gebote erinnern, damit, dass das, was von Israel insgesamt und von jedem Einzelnen gefordert wird, schlicht ihm entspricht, der er "unser Herr und Gott" ist, wie es lapidar heißt:

Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit der ganzen Gemeinde der Israeliten und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott. Ein jeder fürchte seine Mutter und seinen Vater. Haltet meine Feiertage; ich bin der Herr, euer Gott.
Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen; ich bin der Herr, euer Gott.
Und wenn ihr dem Herrn ein Dankopfer bringen wollt, sollt ihr es so opfern, dass es euch wohlgefällig macht. Es soll an dem Tag gegessen werden, an dem ihr’s opfert, und am nächsten Tage. Was aber bis zum dritten Tag übrig bleibt, soll man mit Feuer verbrennen. Wird aber am dritten Tage davon gegessen, so ist es untauglich und wird nicht wohlgefällig sein; und wer davon isst, muss seine Schuld tragen, weil er das Heilige des Herrn entheiligt hat, und ein solcher Mensch wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Wenn du dein Land aberntest, sollst du nicht alles bis an die Ecken deines Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten. Auch sollst du in deinem Weinberg nicht Nachlese halten noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; ich bin der Herr, euer Gott.
Ihr sollt nicht stehlen noch lügen noch betrügerisch handeln einer mit dem andern. Ihr sollt nicht falsch schwören bei meinem Namen und den Namen eures Gottes nicht entheiligen; ich bin der Herr.
Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken noch berauben. Es soll des Tagelöhners Lohn nicht bei dir bleiben bis zum Morgen. Du sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen, denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten; ich bin der Herr.
Du sollst nicht unrecht handeln im Gericht: Du sollst den Geringen nicht vorziehen, aber auch den Großen nicht begünstigen, sondern du sollst deinen Nächsten recht richten. Du sollst nicht als Verleumder umhergehen unter deinem Volk. Du sollst auch nicht auftreten gegen deines Nächsten Leben; ich bin der Herr. Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich lädst. Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.

Liebe Gemeinde, der Designer Jan Schletter ist – seit 25 Jahren – einer der Chefs des Wuppertaler Versandhandels "Kleine Propheten" (www.kleine-propheten.de/die-gestalter.html), der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die frohe Botschaft des Evangeliums und gutes Design miteinander zu verbinden und dabei auf die Qualität nachhaltiger und fairem Handel verpflichteter Produktion zu achten. Von Jan Schletter stammt die wunderbare Gestaltungsidee unserer Jahreslosung der drei am Berg, den beiden Kletterern auf der ausgestreckten Hand Gottes.

(1) Ob den beiden, oder auch nur einem, dem, der seinem Bergfreund hinaufhilft, bewusst ist, dass sie gerade die offene Hand Gottes erklimmen und sich just dabei helfen? Einem Freund oder dem eigenem Nachwuchs die eigenen Überzeugungen in Sachen Religion und christlichen Glauben hilfreich weiterzusagen und erklärend den Aufstieg zu einem erwachsenen Glauben zu ermöglichen – dies gilt unter Kennern als eine große und leider von vielen Eltern wenig oder gar nicht begonnene oder durchgehaltene Aufgabe, als wäre es eines der bestgehüteten Geheimnisse moderner Erziehung, wie man vom eigenen Glauben zu den Kindern nicht nur in Ritualen spricht. Dabei braucht es nur das: die ausgestreckte eigene Hand auf der ausgestreckten Hand Gottes. Fang damit an, die eigene Hand zu reichen und gib das Vertrauen weiter auf Gottes Hand sicher und fest zu stehen. Spricht davon mit Taten oder mit Worten, am besten immer mit dem, was leichter überzeugt …

(2) Ob den beiden, oder auch nur einem, dem, dem sein Bergfreund hinaufhilft, bewusst ist, dass sie gerade die offene Hand Gottes erklimmen und sich just dabei helfen? Der, dem da geholfen wird, er setzt ja alles ein, was er selbst hat, sucht einen Tritt und greif mit der freien Hand aus. Und er vertraut darauf, dass der Freund die Kraft hat, der ihn mit beiden Händen hält und zieht, ihn in den eigenen Bemühungen weit genug überstützt (unterstützt passt als Wort hier irgendwie nicht, finde ich) und dabei auch noch recht mühelos wirkt. Das ist es, was wir an andere weitergeben können, dass auch wir uns immer wieder helfen lassen, uns ziehen lassen, um die nächste Klippe im Glauben zu meistern. Und solche Meisterschaft gibt es nur durch Übung, nur durch Aushalten und Dranbleiben, nur durch Geduld, die sich bewährt.
(3) Ob der hilfreiche Freund oben weiß, dass er, von außen her betrachtet auf einem Stück steht, das wie ein gefährlich ausragender Felsengrat wirkt? Es scheint ihn nicht zu besorgen oder zu kümmern, er spürt den festen Boden unter den Füßen und geht davon aus, dass der Grund für beide trägt und hält. Und das ist es auch, was wir anderen weitergeben können, die wir zum Glauben an Gott einladen wollen: das feste Vertrauen, dass Gottes Hand trägt und unsere Grundlage für alle Stufen und Etappen im Leben ist. Das kann man dem Freund oder dem eigenen Nachwuchs gegenüber so aussprechen. Man kann es aber auch einfach leben und erlebbar machen. Und dann vielleicht ganz nebenbei an einem Bild wie diesem erläutern.

Im Fokus, im Scheinwerferlicht der Jahreslosung ist die Barmherzigkeit der Tourengänger füreinander. Aber auch Gottes Hand gehört ins Bild. Die Barmherzigkeit, die damit illustriert werden soll, hat in der biblischen Redeweise (es geht um griechisches Griechische Satzzeichen, das ein antiker Mensch besonders gut aus den großen Dramen im Theater, aber auch aus dem Ethikunterricht im Gymnasium kannte) gar nichts weiter spezifisch theologisches. Barmherzigkeit passt zu dem, was Menschen tun genauso wie zu Gott. Es kann also auch eine andere Menschenhand sein, die mich so hält und mit den schon jetzt einmal rettenden Felsvorsprung gewährt.

Zugleich sollte nie vorschnell ausgeschlossen werden, dass die andere Hand eines Menschen mir letztlich Gottes Hand reicht – am schönsten in der Hand des Menschen, der mich liebt. Gott schenkt uns durch die Hand anderer Menschen den festen Grund, auf dem man stehen und helfen, oder auf den hinauf man klettern kann. Im AT ist diese Hand Gottes im mutigen Bild dafür die Hand der werdenden Mutter, die sich auf den gewölbten Bauch mit ihrem Kind legt. Gottes Erbarmen in der hebräischen Bibel ist im Wortsinn der Mutterschoß (Jes 49,15) als der Ort des Erbarmens, weshalb es kein besseres Bild für Geborgenheit bei Gott und Nähe und behütet sein und die Barmherzigkeit gibt, als das der erst schwangeren Maria und dann Mutter mit dem Kind in der Krippe, mit Jesus, der Mensch gewordenen Barmherzigkeit Gottes. So ergänzt es sich auf eine besondere Weise väterlich und mütterlich zugleich, dass die Jahreslosung von der Barmherzigkeit Gottes spricht, als ob es einen Mutterschoß des Vaters gäbe.

Wofür konkret wir Gottes und unsere Barmherzigkeit brauchen, ist noch nicht am Tage, es wird aber sicher schnell deutlich werden. Die Barmherzigkeit der Geduld wird sehr schnell auf der Tagesordnung stehen; schon gleich die Geduld, auch nach dem 10. Januar uns weiterhin kontaktarm zu begrenzen, einander trotzdem irgendwie barmherzig genug nahe zu sein und darauf zu warten, den Termin für die eigene Impfung zu bekommen. Sich impfen zu lassen wird ein Akt der Barmherzigkeit sein, damit wir uns wieder besuchen können und ich wieder in die Häuser zum Geburtstagskaffee und an die Pflegebetten und auf die Intensivstation komme. Der Verbot von Einwegplastik und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags gehören nicht in meine Liste, eher schon die allgemeine Rentenerhöhung und das Anheben des Mindestlohns, von Hartz IV und die Einführung der Grundrente. Der Amtsantritt eines neuen amerikanischen Präsidenten und eine deutsche Bundestagswahl auch nicht, wobei ich den leisen Stimmen aufmerksam zuhöre, die sagen, wir hätten es einer evangelischen Kanzlerin und Pfarrerstochter zu verdanken, dass die Gottesdienste an Weihnachten nicht erneut verboten wurden - was schon niemand als Votum für Markus Söder als Nachfolger verstehen wird …

Was barmherzig wäre: ein sicheren Hafen in Starnberg, ein Ausgabegebäude für die Tafel, eine gemeinsame Kleiderkammer aller Hilfswerke, Wärmeplätze für Obdachlose vor Ort. Vom letztjährigen Rotarierpräsidenten habe ich Geld bekommen für Hygieneartikel für Bedürftige, zur Unterstützung und für Fahrkarten – gelebte Barmherzigkeit: Danke dafür …
Was nötig und nicht nur barmherzig wäre: sich selbst erklärende Tablets für alle Alten, freiwilliger Handyurlaub für alle Jungen. Volle Gottesdienste mit lautem Gesang, wieder Frauenkreis, Musikgruppen, Bibelkreis, Jahresempfang. Ostern bitte nicht nur open Air, das Karfreitagskreuz kommt freilich wieder vor die Kirche, Konfirmationen, Jubelkonfirmationen, Sommerfest und Kirchweih. Das Weihnachtsoratorium im Advent in der Friedenskirche Teile III, V und VI, wieder eine lebensgroße Weihnachtskrippe, vor der auch die Älteren mit Staunen stehen …
Was immer nötig ist und immer sehr barmherzig getan werden muss: wenn schon dann bitte hilfreiche Trauerfeiern, viele Trauungen, noch mehr Taufen – eine davon am ersten Weihnachtsfeiertag am Steininger Grundstück – dafür habe ich bei der Zielgruppe schon geworben, eine erste Interessenbekundung abgehärteter Winterschwimmeltern hat mich schon erreicht – etwas voreilig vielleicht, es sind ja noch deutlich mehr als 12 Monate hin …
Und das alles ist das, was wir jetzt schon ahnen und worauf wir uns freuen. Gottes Barmherzigkeit sorgt dafür, dass wir nicht in die Zukunft schauen können, was alles wirklich kommen wird. Wir werden auch das neue Jahr nach vorne leben und am Ende von hinten her zu verstehen suchen. Mit Gottes Barmherzigkeit als tragender Hand und mit unser, allen voran Deiner und meiner ausgestreckten Hand zu den anderen hin wird es, so Gott will, schon gelingen, auch das nächste Jahr als Gipfel zu erklimmen. Es wird gelingen, wo wir barmherzig miteinander und mit uns selbst bleiben, wie auch unser Vater barmherzig mit uns bleibt.

Amen.

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