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Predigt über Röm 12,1-8(9-18)

(gehalten am 10. Januar 2021, in der Friedenskirche Starnberg)

Liebe Gemeinde,

es war eine kleine Beerdigung auf einem der Münchner Friedhöfe. Nur engste Angehörige der hochbetagt Verstorbenen waren gekommen. Einer von Ihnen, in meinem Alter, geht auf dem kurzen Weg hin zur Friedhofskapelle und zur Trauerfeier neben mir her und fragt trotz schwarzem Talar meinerseits: "Sind Sie evangelisch, oder katholischer Pfarrer?" Ich antworte sachgemäß. Er daraufhin: "Also ein weltlicher Pfarrer". Was meinte er damit? Weltoffen in dem Sinn, dass der Pfarrer mit offenen Augen wahrnimmt, was in der Welt geschieht, dass er nicht über die Köpfe der Menschen hinweg predigt? In diesem Sinn möchte ich sehr weltlich sein. Oder verstand er unter weltlich einen, der die Menschen bitte nicht mit frommen Sprüchen belästigt, den man bei Bedarf auch nach dem Kirchenaustritt holen kann, um einem Geburtstag, einer Einweihung oder sogar Beerdigung noch den nötigen zeremoniellen Rahmen zu geben? Ehrlich gesagt bin ich so ein Pfarrer auch und ein wenig stolz darauf, bei den hiesigen Bestattern einen entsprechenden Ruf zu haben, dass man nicht zu Kreuze kriechen muss, wenn man die Mutter kirchlich beerdigt und damit angemessen bestattet haben will.

Wie lebt ein Christ in dieser Welt? Lasst euch nicht in das vorgefertigte Muster des Zeitgeistes pressen. Gestaltet euch stattdessen um, indem ihr ein neues Denken beginnt. Auf diese Weise könnt ihr beurteilen, was dem Willen Gottes entspricht! Mit ähnlichen Worten umschreibt es der Apostel Paulus den Christen einer kleinen Hausgemeinde in Rom. Wie lebe ich als Christ in dieser Welt? Für Paulus gehört dazu dreierlei: ein Leben aus Dankbarkeit, ein Leben für Gott auch im Alltag und ein Leben mit meinen Gaben. Und das schreibt Paulus wörtlich:

Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens. Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied. Wir haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Hat jemand prophetische Rede, so übe er sie dem Glauben gemäß. Hat jemand ein Amt, so versehe er dies Amt. Ist jemand Lehrer, so lehre er. Hat jemand die Gabe, zu ermahnen und zu trösten, so ermahne und tröste er. Wer gibt, gebe mit lauterem Sinn. Wer leitet, tue es mit Eifer. Wer Barmherzigkeit übt, tue es mit Freude.


Ein Leben für Gott ist ein Leben aus Dankbarkeit, damit fängt Paulus an. Und die Dankbarkeit ist auch der Start unser Gedanken an Gott, konkret die Dankbarkeit über Gottes Barmherzigkeit. Gottes Gnade über uns, die wirksam ist, sie steht am Anfang. Und erst dann kommen Auf- und Anforderungen, die an uns gestellt werden, zu denen wir uns stellen sollen. Gott gibt zuerst, bevor er fordert. Und auch wir, wenn wir gefordert sind, sollten dann zuerst geben.

dankbarkeitDie Absolventinnen und Absolventen berühmter Universitäten, die es inzwischen auch hierzulande gibt, spenden oft hohe Beträge an ihre almae mater – aus Dankbarkeit für die Ausbildung, für großzügige Stipendien, die auch Menschen bekommen, die sich ein Studium in Harvard oder Princeton sonst nicht leisten könnten. Mit dem entsprechenden Hochschulabschluss in der Tasche waren die Menschen dann in der Lage, gut bezahlte Berufe zu ergreifen.

Um wie viel größer wird die Dankbarkeit eines Menschen sein, der Gottes Barmherzigkeit erfahren hat! Eines Mannes und einer Frau, die verstanden hat: Gott hat in mich nicht nur viel Geld investiert, sondern seinen eigenen Sohn hat er für mich zur Welt gebracht. Gott befreit uns aus Sünde und Todesverfallenheit, in Jesus schenkt er allen neues Leben und Gemeinschaft mit Gott, die über den Tod hinausreicht. Es ist dieser Blick Gottes, der mich zum weltlichen Pfarrer macht. Der mir hilft, auch bei Angehörigen, die gar nichts von Kirche und Gott halten, den Auftrag zu erfüllen, den Jesus uns gegeben hat, immer von Gottes Barmherzigkeit zu zeugen, die alleine den Menschen, den sie erreicht, von innen heraus verändern kann.

Was ich jetzt nur sehr kurz angedeutet habe, eben dies hat Paulus im Römerbrief in elf langen Kapiteln entfaltet: Er schreibt von Gottes wirksamer und kräftiger und durchsetzungsstarker Gerechtigkeit trotz aller Menschen Unentschuldbarkeit, wenn wir das Gute nicht tun (Röm 1-2). Paulus fasst im Blick auf das Kreuz in ein eindrückliches Bild, wie man es damals aus dem Tempel und dem Versöhnungstag kannte (Röm 3). Paulus erklärt, dass Gott nie etwas anderes mit den Menschen erreichen wollte, als dass sie sich als Gottes Kinder begreifen (Röm 4). Er schreibt von Gottes Liebe, die uns über das Einüben von Geduld zum Frieden bringt (Röm 5). Und Paulus fasst in große Worte, was unsere Taufe ist, in der wir Anteil an Christi Tod und Auferstehung bekommen (Röm 6,1-11) … und so weiter im Text der Kapitel dieses wunderbaren Paulusbriefes, den unser Bibelkreis weiter studieren wird, wenn wir uns treffen dürfen.

"Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei (Röm 12,1) – es geht um ein Leben für Gott auf der Grundlage von Gottes Barmherzigkeit und unserer daraus folgenden Dankbarkeit. Das ist das lebendige Opfer, das Paulus hier meint. Kein Mensch muss Gott durch den Vollzug von Ritualen zufrieden stellen, auch nicht durch den Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes hier oder im Internet, und nicht einmal durch einen als Opfer verstandenen Empfang der Taufe oder die Teilnahme am Heiligen Abendmahl.

Unser Gottesdienst geht sonntags von 9.30 Uhr bis gerade mal 10.30 Uhr und von 11 bis kurz vor 12 in Söcking. Darin dient uns Gott, indem er uns beschenkt in seinem Wort und durch die Sakramente, in denen uns die Größe seiner Barmherzigkeit vor Augen gestellt wird. Und das soll dazu dienen, dass wir dann quasi die Woche über Gott dienen können, indem wie den Menschen mit der Weitergabe von Gottes Barmherzigkeit dienen. So ist unser "vernünftiger Gottesdienst" (Apostel Paulus) "im Alltag der Welt" (Ernst Käsemann) gedacht.

Leben für Gott aus Dankbarkeit, damit fängt Paulus an. Gottes Gnade über uns, die wirksam ist, das steht am Anfang. Und erst dann kommen die An- und Aufforderungen, die an uns gestellt werden, zu denen wir uns stellen sollen. Die Aufforderungen, die wir vorhin gehört haben (Röm 12,1-8), und Paulus setzt die Reihe weiter fort: "Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht. Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug." (Röm 12,9-16)

Liebe Gemeinde, die Ratschläge prasseln wie ein starker Regen aus Vordach. Der Römerbrief hat auch einen Teil, in dem der Apostel die Christen ermahnen will, aus der Dankbarkeit Gott gegenüber alles Gute für die Menschen um sich herum fließen zu lassen. Die Ansprüche an das Verhalten sind hoch, bedenkt man, dass Paulus die kleine Gemeinde in Rom, der er seinen Brief schreibt, gar nicht kennt, dass er sich ihr mit seinem Schreiben erst einmal vorstellen, in Rom aufgenommen, beherbergt und für die Weiterreise nach Spanien ausgestattet werden will. Und das, was Paulus schreibt, zielt auf Wirkung. Selbst dann, wenn uns übel mitgespielt wird und uns gar Böses widerfährt, sollen wir es nicht mit eigenem Bösem vergelten, sondern stets auf der Seite des Guten bleiben, auf die wir gehören (Röm 6,12ff).
Natürlich fallen auch mir Szenen und Begebenheiten ein, in denen das jedenfalls mir wohl rundheraus unmöglich war. Was machen wir Menschen mit den Aggressionen, die das Herz bis zum Rand erfüllen, weil man tief verletzt wurde, in der Schule gemobbt, in der Arbeit geschnitten, in dem, was mir wichtig ist, übersehen, bei dem, was ich weitersagen möchte, unerhört, in dem, was von mir bleiben soll, missachtet? Die Psychologie hat verstanden, dass unsere Aggressionen zum menschlichen Leben dazugehören wie unsere Ängste. Sie suchen sich ihre Wege und werden manchmal gerade dann destruktiv, wenn wir sie nicht wahrhaben wollen.

Der Tübinger Dichter und Philosoph Friedrich Nietzsche hat das Christentum seiner Zeit scharf dafür kritisiert, dass es mit diesen Aggressionen nicht umgehen könne, dass es Menschen klein mache und Freudlosigkeit säe. Für ihn war es am Ende unerträglich, dass eine gute Religion das Leben verneint und uns "entselbstet", wie Nietzsche sagte, Unmenschliches von uns verlangt. Unerfüllbares wie "hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor" (Röm 12,9b-10)?

Schon Jesus in der Bergpredigt (Mt 5-7) und jetzt auch Paulus (Röm 12) empfehlen uns als Verhaltensmaßstab die Feindesliebe und Vergebung. Für Opfer böser Taten und ihre Angehörige kann dies eine unerträgliche Forderung sein. Das schon alttestamentliche und jüdische, und deshalb auch christliche, Gebot der Feindesliebe kann eine kaum erträgliche Härte in seiner unbedingten Forderung darstellen. Man kann auf das Gebot der Feindesliebe keine Rechtsordnung und keinen Staat aufbauen (Martin Luther). Aber wir, ich selbst, ich kann in der Nachfolge Jesu meinem Feind vergeben und auf Rache verzichten. Als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung im Sinn einer allgemeingültigen Maral (Immanuel Kant, Friedrich Schleiermacher) war das Gebot zur Feindesliebe nicht gemeint. Als juristische Grundlage würde das Gebot der Feindesliebe als Gesetz am Ende in der Bilanz vielleicht zu weniger Gerechtigkeit und mehr Unrecht führen, das hat zuletzt die Mathematik und ihre Spieltheorie herausgefunden. Martin Luther ordnet die Vergebung dem geistlichen Regiment zu. Sie ist das Metier der Christen und ihrer Kirche in der Beichte und in der Seelsorge. Das weltliche Regiment, der Staat mit Polizei und Militär hat nach innen und nach außen für Sicherheit zu sorgen und notfalls zu strafen.

"Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht!" (Röm 12,14) Hätte denn der den Ton vorgebende Apostel selbst so gelebt, wie er es hier anderen wortreich und in durchaus eingängigen Bildern empfiehlt? In seinen Briefen ist Paulus oft kräftig und eigentlich nie konfliktfrei aufgetreten. Er konnte in hohem Maß zornig sein, bitter, sarkastisch, polternd und im Ton rasiermesserscharf. Einmal hat Paulus sogar Petrus, zu Besuch in seiner Heimatgemeinde in Antiochia in Syrien, vor allen bloßgestellt und vorher scharf zurechtgewiesen. Petrus hatte sich in seinem Verhalten kompromissbereiter gezeigt, als es dem Paulus möglich und um Christi willen richtig schien. Allerdings findet sich bei Paulus an einigen Stellen auch einige Selbstkritik.

Womöglich ermahnt sich der Apostel hier im Röm selbst, wie wir das auch immer wieder einmal tun. Und darin kann man ihm ja zustimmen und ihm schlicht recht geben: Es geht nicht gut, wenn man auf Böses mit Bösem antwortet. Das zu bedenken kann uns erst einmal entlasten und uns das vorschnelle Reagieren unterlassen helfen. Es kann uns aus den Mechanismen und Automatismen herausholen, in die wir verfallen, indem wir auf eine Frechheit nur mit gleicher Münze antworten, obwohl wir wissen, dass uns das nur kurzzeitig Luft verschafft.

Freilich bleibt die Frage: müssen wir wirklich moralische Musterschüler sein? Es hilft mir, dass jedenfalls Jesus, wo er solche hohen Forderungen an seine Jünger stellt, immer von einem besonderen Bild ausgeht. Jesus – und mit ihm hier nun auch Paulus – rät uns dazu, uns klar zu machen, dass wir als Gottes Kinder dem höchsten Haus zugehörig sind. Als zukünftige Königinnen und Könige, die einmal das Erdreich besitzen werden, können wir es uns leisten, auch einmal die Milde eines Herrschers, die berühmte römische clementia (etwa eines Gaius Julius Caesar) wie einen Purpurmantel um die Schultern zu legen. Als Mitglieder des höchsten Hauses, die wir durch die Taufe wurden, als Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen (Eph 2) können wir auf die Durchsetzung unserer Ansprüche mit äußersten Mitteln verzichten!

"Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor … Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft … Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Seid eines Sinnes untereinander … Haltet euch nicht selbst für klug" (Röm 12,10.13.15-16). Unser christlicher Glaube ist, wo es ihm mit uns gut geht, wo er sich durch uns ausleben darf, auch eine Schule der Gefühle. Auch in dieser Schule geht es pädagogisch und didaktisch zu, unser Glaube will uns etwas lehren, was wir fürs Leben brauchen. Manche praktizieren da schon länger den Fern- und Distanzunterricht. Mir ist in der Schule in Starnberg und in der des Glaubens Präsenz immer am liebsten. So oder so, das Lernziel ist deutlich und vorgegeben: Wir sollen klug werden.

Paulus will uns wie Jesus Nächstenliebe lehren. Das ist ein anspruchsvolles Unterfangen, zumal es heute in den Lehrplänen an allen Schulen immer um die sogenannte "Kompetenzorientierung" geht – also darum, an dem anzuknüpfen, was wir schon wissen und können und dies dann weiter auszubauen. Wir sollen lernen, den christlichen Glauben wirksamer werden zu lassen. Es soll uns nicht gleichgültig sein, dass es dem und der Nächsten nicht gut geht. Und selbst für die Fernsten, und auch noch für Menschen, die sich als unsere Feinde zeigen, sollen wir mehr Empathie aufbringen als bisher. Oder wir sollen es wenigstens immer wieder von neuem versuchen, eine brenzlige Situation nicht nur aus unserer, sondern auch aus der Sicht anderer wahrzunehmen. Die Kompetenz dazu finden wir bei uns nicht immer schon metertief abgelagert wie Sediment und Humus, aus dem gute Frucht wachsen kann.

Der Glaube ist eine Schule der Gefühle, deshalb sagt der Apostel: "Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden" (Röm 12,15). Es ist ein entscheidender Schritt für jedes Kind im Kindergarten zu lernen, die Gefühle eines Gegenübers aus dessen Gesicht zu verstehen. Derzeit sind uns die Gesichtsmasken dabei sehr im Weg. Aber wer die christliche Sonntagsschule der Gefühle durchläuft, kann auch mit ihr sensibel werden mit seinen Mitmenschen und mit der ganzen Kreatur.

"Hasst das Böse, hängt dem Guten an", fordert der Apostel (Röm 12,9b). Womit es eine Antwort gibt auf die Frage, wer stärker ist, ich oder das Böse. Es gibt eine geistliche Antwort auf die Frage, wer stärker sein soll, ich oder der Zorn. "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem" (Röm 12,21). Paulus weiß um dieses Potential. Die Energie, die im Zorn, in der Wut, in der Rache stecken, soll sich auf das Gute richten. Die Energie in uns soll der Macht des Bösen entzogen werden und das Feuer des Guten schüren. Sie kennen diese Geschichte ja: Ein alter Indianer sitzt am Lagerfeuer mit seinem Enkel und erzählt ihm: "Im Leben jeden Menschen gibt es zwei Wölfe, sie kämpfen um die Vorherrschaft. Der eine strebt nach Geltung, Eifersucht, Habsucht, Wut und Hass. Der andere Wolf strebt nach Vertrauen, Offenheit, Freundschaft, Gelassenheit und Freude". Der Enkel schaut in die züngelnden Feuerflammen, Funken steigen auf und tanzen in den Nachthimmel. Er fragt sich und den Großvater, welcher der beiden Wölfe gewinnen wird. "Es wird der Wolf in dir stark werden, den du fütterst!" Paulus legt uns – im Bild gesprochen – mit seinen Worten die Kraftnahrung hin, die das Gute in uns braucht, um zu wachsen.

Amen.

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